07:49 Uhr | Stephanie Prechtl

»Der vorherrschende erste Eindruck ist leider der Lärm, Baustellenlärm und Berufsverkehr, die Stadt ist zu Sonnenaufgang längst wach. Ich denke mir, das kann nicht gut für uns sein, wenn es so laut ist, wo wir leben. Ein weißer Kran leuchtet in den ersten Sonnenstrahlen in bunten Farben und über die Stadt verteilt werfen große Fenster das Licht in gleißendem Gold zurück. Das ist schön. Und die imposante Alpenkette im Süden beeindruckt immer wieder. Von oben als ganzes gesehen, finde ich die Stadt gar nicht so schön, wie viele ihrer einzelnen Plätze, an denen ich mich aufhalte.

Die Stadt hat mehrere Ebenen. Oben im Shelter ist man den Vögeln ganz nah und auf Augenhöhe mit den vielen historischen Türmen, und mit den vielen vielen Kränen. Hier ist es luftig und weit.

Eine Zeit lang über allem zu stehen, tut gut und macht den Blick weit. Und dann freue ich mich darauf, ›unten‹ wieder dazu  zugehören. Ich werde gleich hinunter gehen, hinaus und mich wieder in die Choreographie der Stadt einreihen.

Heute ist mein Geburtstag und ich freue mich über diesen ganz besonderen Start ins neue Lebensjahr. Wie schön, dass ich Teil dieses Projekts sein darf, danke :-)«