20:15 Uhr I Sabine Bareither

»Gelockt hat mich die Vorstellung, München für eine Stunde ganz für mich alleine von oben zu haben. Dass es mich so packen würde, habe ich dann aber nicht erwartet. Mir sind mehrmals die Tränen in die Augen geschossen, weil mir bewusst wurde, wie schön ›meine‹ Heimatstadt ist. Ich habe in den vergangenen Wochen nach einer neuen Wohnung gesucht – ein Unterfangen, das einen in München ja durchaus verzweifeln lassen kann. Der Blick von oben hat mich den ganzen Ärger vergessen lassen. Ich glaube, jeder Versuch, meine Gefühle gerade (Ergriffenheit, Dankbarkeit, Verbunden-sein, sich-wohl-fühlen, überwältigt-sein) genauer zu beschreiben, driftet in Kitsch ab. Danke für diese Stunde!«