05:13 I Heiko Gehrke

»Die Schatten der dunklen schwarzen Nacht weichen zögernd den ersten Farben des Tages. Schemenhaft beginnt seine Rückkehr. 

Die Vögel haben ihn schon längst begrüßt. Der Mensch ist sich noch nicht sicher. 

Wohin gehen seine Wege da draußen? Wohin geht mein Weg hier drinnen? Muss ich ihn kennen, um ihn gehen zu können? 

Auf jede Nacht folgt ein Tag, und das Leben geht weiter. Aber was passiert mit unseren Träumen? Scheint die Sonne für uns heute Morgen so schön? Wird sie morgen auch wieder für uns scheinen? Unseren Herzen einen Weg zeigen? 

Richte ich jetzt meine Augen wieder nach Außen, sehe ich, dass die Stadt schon in Bewegung ist, alles voller Geräusche, alles auf seinem Weg. Bewusst oder unbewusst. 

Was man von einem Turm nicht alles beobachten kann. 

Danke.«