16:22 Uhr I Pia Key

»Da ich leider nicht zum Gasteig konnte, habe ich mir den Monopteros als Aussichtspunkt über München ausgesucht. Ich war dort nicht ganz alleine, es gab an diesem Tag zu dieser Zeit, jede Menge Menschen, die ebenso an die frische Luft wollten. An dem Tag war es nicht sehr kalt, der Himmel war bedeckt, somit war nix von der Sonne zu sehen. Man konnte zum Glück bis zur Innenstadt sehen. Man kann in einer Stunde viel sehen und von der Umwelt mitbekommen, was man durch die Ablenkung der digitalen Welt meist verpasst. Ich konnte eine Schar Vögel sehen, die in die Baumkronen geflogen sind und es hat sich sehr gut angefühlt, das zu sehen und zu erleben. Dabei stand ich nur an einem Fleck. Die Leute um mich herum haben mich nicht wahrgenommen, da es ein Kommen und Gehen war. Sie haben sich unterhalten oder wie ich die Aussicht genossen. Man bekommt einen Blick dafür, wie schön diese Stadt ist und wie weit man schauen kann. Wenn man eine Stunde hat, kann man gedanklich tief in sich gehen und mal über viele Dinge nachdenken. Man bekommt ein Gefühl für sich und die Sachen um einen herum. Es gibt so viele Leute, die mit ihrem Hund oder Kindern unterwegs sind und es genießen, dass es den Englischen Garten gibt. Man sollte jeden Tag mal die Zeit für sich selbst finden und das Drumherum vergessen. Eine Stunde kann einem auch sehr kurz vorkommen, wenn man so in Gedanken ist. Lieben Dank an das Türmer-Team für diesen Moment.«

07.02.2021 Pia Key Aussicht