7:56 Uhr I Robert Braunmüller

Ein paar Vögel zwitschern, die von Krähengeschrei zum Schweigen gebracht werden. Verschiedene Kirchenglocken schlagen leicht versetzt 8 Uhr. Es ist trüb und regnet, und es ist nicht ganz einfach, sich die Stimmung vom Wetter nicht weiter eintrüben zu lassen. Hunde werden Gassi geführt. Trambahnen gliedern die verrinnende Zeit. Langsam werden die Lichter in den Wohnungen mehr. Ich sehe Dinge, die am Dach gemacht werden müssten. Das Haus, auf dem ich stehe, ist ganz neu, in der Ferne sehe ich das Arabellahaus, das in einigen Jahren abgerissen wird. Alles verändert sich, manches langsam, manches schneller, und von oben weitet sich der Blick darauf.

2. Türmer Robert Braunmüller